Neuer Name: Skandi Hera. Ein flexibles Schiff, das sowohl als Offshore-Versorgungsschiff mit einem großen Kran für schwere Unterwasserarbeiten als auch als Ankerhandhabungsschiff eingesetzt werden kann. Es wurde mit einem Hybridantriebssystem ausgestattet, das zwei Hauptpropeller, ein einziehbares Bugstrahlruder sowie zwei seitliche Tunnelstrahlruder im vorderen und zwei im hinteren Bereich antreibt.
Die Green Ship Technology Conference nominierte die Hybridlösung der Schwesterschiffe „Olympic Zeus“ und „Olympic Hera“ für die Auszeichnung „Green Ship/Service of the Year 2011“.
Olympic Shipping und Ulstein entwickelten das Hybridsystem (dieselelektrisch/dieselmechanisch), das an ein Schiff mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten angepasst wurde. Im Vergleich zu anderen AHTS-Schiffen mit dieselmechanischem Antrieb konnten die Olympic-Schiffe eine massive Kraftstoffeinsparung erzielen.
„Ein gutes, breites Arbeitsdeck ermöglicht es, gleichzeitig mit mehreren Ankern und anderen Geräten zu arbeiten. Die Maschinen können sehr effizient eingesetzt werden, wobei bei der Durchführung bestimmter Arbeitsschritte nur eine geringe bis mittlere Motorleistung benötigt wird, was zu einem geringeren Treibstoffverbrauch führt“, berichtet die Besatzung.
2016: Die Nordea-Bank übernahm im Rahmen einer Umstrukturierung von Olympic Ship das Eigentum an der „Olympic Hera“. Das Schiff wird nun von DOF betrieben und trägt den neuen Namen „Skandi Hera“.
2020: Im Auftrag der norwegischen Küstenverwaltung ist die „Skandi Hera“ eines der Schiffe, die an der Positionierung der „Havfarm 1“ beteiligt sind, einer neuartigen schwimmenden Fischzuchtanlage, die auch rauen Bedingungen standhalten kann. (Foto: Karl Helge Haagensen).
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