Neuer Name: Thor II. Das erste Schiff auf Basis des ULSTEIN-Entwurfsportfolios, das im Jahr 2000 vom Stapel lief. Es handelt sich um ein hochmodernes, multifunktionales Ankerhandhabungs- und Versorgungsschiff (AHTS) nach dem ULSTEIN-A101-Entwurf, das für ein breites Spektrum an Offshore-Einsätzen konzipiert ist. Sie verfügt über große Seil- und Drahtkapazitäten sowie eine hochmoderne Unterbringung für die Besatzung.
Die Taufe des Schiffes am 12. Januar 2002 war ein spektakuläres Ereignis, da sie mit der offiziellen Eröffnung des neuen Docks und der neuen Dockhalle bei Ulstein Verft durch den Handelsminister Ansgar Gabrielsen zusammenfiel.
„Die Ulstein-Werft verfügt über langjährige Erfahrung im Bau dieser Schiffstypen, und nur wenige können in puncto Qualität mithalten. Dies ist ein beeindruckendes Schiff, das unter allen Bedingungen genau so funktioniert, wie es soll. Für die Besatzung ist dies ein komfortabler Arbeitsplatz mit wenig Lärm und Schwankungen. In den ersten Betriebsmonaten haben wir mehrere Aufträge übernommen, darunter Schlepp-, Transport- und Ankerhandhabungsarbeiten in den britischen und norwegischen Sektoren der Nordsee. Außerdem haben wir Unterwasserarbeiten in Tiefen von bis zu 500–600 Metern durchgeführt.“
Trotz eines schwachen Offshore-Marktes während Teilen des Jahres 2002 vermeldete Olympic Shipping AS ein gutes Ergebnis für den Betrieb der „Olympic Hercules“. Das Schiff absolvierte im Jahr 2002, nachdem es am 18. Januar ausgeliefert worden war, 44 Einsätze und erwies sich als geeignet für Tiefsee-Einsätze, bei denen seine gesamte Leistung von 23.500 Pferdestärken benötigt wird. Nach Angaben des Reeders erwies sich der ULSTEIN-A101-Entwurf in der Nordsee aufgrund der Kombination aus Größe, Breite und Leistung schon nach kurzer Zeit als attraktiv. Das hohe Freibord sorgt dafür, dass bei schwerer See nur wenig Wasser an das Deck gelangt, was die Sicherheit für die an Deck arbeitende Besatzung erhöht.
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