Ursprünglicher Name: Normand Aurora. Ein relativ großes Plattformversorgungsschiff nach dem Entwurf ULSTEIN P105, das für eine Nutzlast von fast 5.000 Tonnen ausgelegt ist, wovon 2.840 Tonnen auf Decksladung entfallen. Das Schiff verfügt über einen dieselelektrischen Antrieb. Es war das erste Schiff eines Ulstein-Entwurfs, das außerhalb der Ulstein-eigenen Werft gebaut wurde.
Klassifikationen: DNV+1A1, SF, E0, DYNPOS-AUTR, CleanDesign, NAUT-OSV(A), COMF-V(3), DK(+), HL(+), ICE-C, OffshoreServiceVessel
Die Geschichte der Ulstein-Gruppe reicht bis ins Jahr 1917 zurück, doch 1999 kam es zu einer wesentlichen Veränderung, als Teile des Unternehmens verkauft wurden. Eine Klausel im Kaufvertrag sah vor, dass Ulsteins Schiffsentwürfe fünf Jahre lang, d. h. bis 2004, nicht für den Bau außerhalb der eigenen Werft verkauft werden durften.
Der erste ULSTEIN-Entwurf, der danach extern gebaut wurde, war die „Normand Aurora“, die 2005 von der niederländischen Werft Merwede ausgeliefert wurde.
Alle Konstruktionszeichnungen wurden von Ulstein Design & Solutions AS zusammen mit einem umfassenden Ausstattungspaket geliefert.
„Für Merwede war es wichtig, dass das Konstruktionsunternehmen von Ulstein eng mit einer aktiven Werft verbunden ist. Sie arbeiten eng mit der Werft zusammen und erhalten von ihr kontinuierlich Feedback. Auf diese Weise kann sich ein Entwurf entsprechend den Anregungen und Anforderungen der Werft weiterentwickeln“, sagte Peter van der Poel, Projektleiter bei Merwede. Mit einer Geschichte, die bis ins Jahr 1902 zurückreicht, war die „Normand Aurora“ das erste Schiff, das auf der Werft gebaut wurde und nicht im eigenen Haus entworfen worden war. Heute ist die Werft Teil von Royal IHC.
Im Juni 2017 fusionierten Deep Sea Supply, Solstad Shipping und Farstad Shipping zu einem Unternehmen, das ab dem 1. Oktober 2018 den Namen Solstad Offshore annahm.
---